Hörplatz
Der beste Hörplatz im Raum
Es gibt keinen universellen Prozentwert
Der beste Hörplatz hängt von Raummaßen, Lautsprecherpositionen, Hörhöhe, Modenverhalten und dem realistisch nutzbaren Bewegungsspielraum ab. Ein Prozentwert kann ein sinnvoller Ausgangspunkt sein, berücksichtigt aber nicht alle diese Faktoren.
Was die 38-%-Regel kann — und was nicht
Den Hörplatz ungefähr bei 38 % der Raumlänge beginnen
Faustregel
- Warum es sie gibt
- Die Heuristik soll einige stark symmetrische Positionen entlang der Raumlänge vermeiden und einen reproduzierbaren Ausgangspunkt schaffen.
- Wo sie hilft
- Sie kann ein praktischer erster Versuch in einem rechteckigen Raum sein, wenn ein sinnvoller Startpunkt fehlt.
- Wo sie nicht mehr allgemein gilt
- Die Zahl ist kein universelles akustisches Optimum. Lautsprecher, Raumproportionen, Höhe, Einrichtung und Modenmuster bleiben unberücksichtigt.
- Was Sie im eigenen Raum prüfen
- Vergleichen Sie benachbarte Positionen durch Hören oder Messen. AcouField kann Kandidaten innerhalb Ihres angegebenen Bewegungsspielraums modellieren.
Warum die exakte Mitte Aufmerksamkeit verdient
Die geometrische Mitte kann mit Symmetriebedingungen der Modenformen zusammenfallen. Entlang einer Achse haben manche Moden ungerader Ordnung in der Mitte einen Druckknoten, während Moden gerader Ordnung sich anders verhalten können. Das macht die Mitte nicht grundsätzlich schlecht; sie ist für manche Moden nur eine besonders strukturierte Position.
Die nützliche Frage lautet nicht „Mitte oder nicht?“, sondern: „Wie verhält sich das modellierte Feld dieses Raums in dem Bereich, den ich nutzen kann?“ Kleine Bewegungen verändern, welches räumliche Muster der Hörplatz erfasst.
Ein Hörplatz ist Teil eines Systems
Ein Hörplatz kann nicht unabhängig von den Schallquellen bewertet werden, die den Raum anregen. Derselbe Stuhl kann mit einem anderen Lautsprecherpaar anders ausfallen, und dieselben Lautsprecher mit einem anderen Hörplatz. Deshalb behandelt das Produkt das bewegliche Objekt als ausdrückliche Auswahl statt eine allgemeine Aufstellungsregel anzuwenden.
AcouField-Konvention
Der geführte Modus sucht den Hörplatz standardmäßig entlang der Stereo-Mittelachse. Der erweiterte Modus lässt die Suche in der horizontalen Ebene frei. In beiden Fällen ist das Ergebnis ein modellierter Kandidat innerhalb Ihres Bewegungsspielraums.
Im eigenen Raum ausprobieren
Modellieren Sie Ihren Raum, geben Sie Ihren Bewegungsspielraum an und erhalten Sie einen konkreten Vorschlag.
Meinen Hörplatz prüfenTechnische Quellen
- Toole, F. E. — Sound Reproduction — Grundlagen zu Räumen, Lautsprechern und Hörplätzen
- Rindel, J. H. — Preferred dimension ratios of small rectangular rooms — Fachlicher Kontext zu Modenabständen in rechteckigen Räumen